Freitag, Juli 29, 2016

 

Goldbacher Familientage

Seit dem Jahr 2005 gibt es den Goldbacher Familientag. 

Es gibt Seniorentage und Jugendtage, der Familientag verbindet beides und alle Gruppen sollen sich bei Spaß und Spiel näher kommen. 

Ein Projektteam, das von der Gemeinde unterstützt wird, organisiert seither diesen Tag. Einmal im Jahr werden Familien in den Mittelpunkt von Goldbach gerückt. Bis 2014 mitten auf den Rathausplatz, und zur Zeit bis zur Fertigstellung des Rathausumfeldes auf dem Festgelände Hessenweg und rund um den TV Sportpark in der Mühlstraße.

Dabei ist es von Beginn an Absicht, das Miteinander der Generationen zu fördern, ganz besonders beim "Spiel ohne (Alters-)Grenzen", das sich 2010 entwickelt hat. Eine Weiterentwicklung des Spiels wird sein, auch das Miteinander von Familien mit unterschiedlichstem kulturellen Hintergrund zu fördern. 

Somit wird aus unserem Spiel zu einem "Spiel ohne alters- und kulturellen Grenzen." 

Unsere Sponsoren unterstützen dieses Anliegen, sowohl in finanzieller als auch ideeller Hinsicht.

Hintergründe

Wir freuen uns, wenn Menschen bereit sind, Familie zu leben. Sie verdienen unser aller Achtung, Beachtung und Unterstützung. 

Um dies zu zeigen regte der Ortsverband der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) im Jahr 2005 den alljährlichen Familientag an.

Diesen Tag wird es nur geben, solange sich genügend Menschen finden, die mitmachen.

Warum ein örtlicher Familientag?


Inzwischen haben viele gesellschaftliche Gruppen erkannt, dass Familie nicht mehr einfach so funktioniert. Man versucht zu unterstützten und zu fördern, weil vielfältige Einflüsse das Familienleben erschweren: Die Erfordernisse der Arbeitswelt bedingen immer mehr, dass Familien ihren Wohnort wechseln bzw. mobil sein müssen. Hinzu kommt dass unterschiedliche Arbeitszeiten der Elternteile soziale Kontakte und die Einbindung am Wohnort erschweren. Großeltern leben oft nicht in der Nähe, wodurch die jüngere Generation immer weniger das Zusammenleben mit der älteren Generation erfahren, und umgekehrt. Außerdem beeinflussen die Konsequenzen des demografischen Wandels zunehmend Familien und Gesellschaft. In der Folge entfernen sich Familien und die alternde Generation immer mehr, die Gesellschaft wird heterogener. Die einzelnen Gesellschaftsgruppen konzentrieren ihre Bemühungen auf die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse. Selbst in einzelnen Gesellschaftsgruppen ist eine wachsende Entfremdung spürbar. Vertrauensbildung, Toleranz und gegenseitige Unterstützung wird immer schwerer erfahrbar, erlernbar und lebbar.
 
Im Bericht der Robert Bosch Stiftung – „Starke Familie, Solidarität, Subsidiarität und kleine Lebenskreise"  wird ausgeführt, dass effektive Unterstützung für Familien dort anfängt, wo gegenseitiges Kennen lernen und Vertrauen gefördert wird, auch zwischen den Generationen, wozu unser Familientag beitragen möchte.
>>siehe


Ein Familientag als Event (immer höher und größer) ist nicht erstrebenswert ist, weil dann die Ziele nicht erreicht werden können

Der Familientag ist

  • ein „Mitmachtag“  – Konsum und „andere machen lassen“ wird nicht gefördert.
  • keine konsumorientierte Veranstaltung. Beim Goldbacher Familientag finden sich Familien nicht als Konsumenten sondern vielmehr als wertgeschätzter Teil der örtlichen Gesellschaft wieder.
  • attraktiv für alle Generationen, weil die Atmosphäre entspannt ist und reine Mitmachangebote vorherschen.
  • eine Orientierungs- und Kommunikationsplattform für Familien, Fachleute, öffentliche Einrichtun­gen, Vereine, Institutionen und die örtliche Wirtschaft und macht diese ohne Hemmschwellen erlebbar
  • ein Projekt des Lokalen Bündnis  „Goldbacher Familien“ und wird von der Kommune und weiteren öffentlichen Einrichtungen und Firmen aktiv unterstützt.
  • konzipiert sich als regelmäßig stattfindende Veranstaltung, die weitgehend durch ehrenamtliches Engagement organisiert und getragen ist.

Materialien zum Familientag

 Bezeichnunggeändert amGröße 
Familientagsordnung 03.03.2014119,31 KBDownload
Beteiligungsmitteilung 03.03.201426,38 KBDownload

Wer steckt dahinter

Das  Projektteam organisiert und koordiniert

Elke Giegerich, Familienbeauftragte des Marktes Goldbach
Johanna Krimm, Sprecherin "Goldbacher Familien"
Dietrich Maronde
Heribert Wilz
Sonja Parr

Spielregeln

Spiel ohne (Alters-) Grenzen

Auf dem Familientagsgelände gibt es viele Aktivitätsstationen, an denen Aufgaben und Mitmachangebote zu bewältigen sind, um Punkte zu erhalten. Es müssen nicht alle Stationen zwingend absolviert werden.

Jeder Teilnehmer erhält zu Beginn eine persönliche Laufkarte, auf der er seine Punkte sammelt.
An jeder Station kann grundsätzlich ein Punkt gesammelt werden.

Finden sich Teilnehmer unterschiedlicher Altersgruppen zu einem Team zusammen, als Familie oder „Familie auf Zeit“ (z. B. Kind + ein Vater  oder Kind + eine Oma), erhält jede/r im Team einen zusätzlichen Punkt.

Konzept

Es gibt jedes Jahr einen Familientag, 
vorausgesetzt, engagierte Personen organisieren ihn und unsere Vereine/ Gruppierungen bringen sich im Rahmen ihres bürgerschaftlichen Engagements ein.

Die  Grundstruktur ist nichtkommerziell, ein Miteinander von Vereinen, Gruppierungen, Schulen und Goldbacher Bürgern und Bürgerinnen.

Die gewerblichen Gastronomiebetriebe sind grundsätzlich für das leibliche Wohl zuständig.

Das Mitmachen am Familientag soll allen Generationen und Kulturen vor allem Spaß machen: Spaß beim

Spiel ohne Grenzen

bzw. "Spiel ohne alters- und kulturellen Grenzen“

 

Copyright : Goldbacher Familien